Wenn man Johann Wolfgang von Goethe glauben schenken will, dann wäre die Zusammenfassung des Schwedentrip "nicht zu ertragen"
Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Aber der Reihe nach ...
Anreise:
Bei hoch sommerlichen Temperaturen fuhren wir quer durch die Republik, um in Travemünde auf die Fähre nach Schweden zu kommen. Die Überfahrt auf dem Sonnendeck war angenehm und 7 Stunden Sonne machten sich dann auch wegen entsprechendem Sonnenbrand die nächsten Tage noch bemerkbar.
In Schweden wählten wir dann den folgenden Streckenverlauf:
Die Westküste Skånes
Die ersten Tage ging es von Trelleborg aus nach Westen die Küste des Öresund hinauf. Erste Station war die für die Halbinsel Falsterbo.
Auf dem Weg Richtung Norden, kamen wir in
Foteviken, einem "Living History Museum" vorbei. Wikinger quasi live erleben.
Danach ging es über das schöne Kleinstädtchen Lund weiter am Öresund hinauf Richtung Helsingborg und zur Halbinsel Kulla. Dort hat uns dann das erste Mal der Regen ein bisschen die Laune verdunkelt, aber nach nicht mal 24 Stunden war die Schlechtwetterfront durchgezogen, und wir konnten wieder das maritime Klima an der Ostsee genießen. 
Danach ging es dann über die bekannte Felsküstee von Hovs Haller, Halmstadt weg von Skånenküste und dem Kattegatt hineins ins Hinterland.
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Natur pur: Smålland
Jetzt kam der aktive Teil unserer Reise. Erst Kanu fahren auf dem größten See von Smålland, den Bolmen. An der Canucentrale Bolmen liehen wir uns für 5 Stunden ein nettes 2er Kanu, mit dem wir den Südwesten des Bolmen erpaddelten. Bis hin zur alten Bahnstation und Ruine Piksborg. Unseren Tourverlauf hab ich in der Gallerie illustriert.
Danach ging es weiter, um mit dem Fahrrad den Åsnen zu umrunden. Auf dem Weg dorthin gab es zur Entspannung zweit typisch Schwedische Erscheinungen:
und natürlich:
Angekommen am Åsnen: Selbst beim zweitgrößte See der Region radlelt man schön, über alte Bahndämme, viele Brücken, aber leider auch über viel zu viel Hügel, bevor man nach gut 70km wieder zurück am Ausgangspunkt ist. Eine kleine Bilderstrecke, wie eine solche Tour emotional verlaufen kann, erspare ich hier, sieht man aber in der Gallerie.
Ostküste Östersonjön
Nach so viel sportlichen Aktivitäten ging es schon wieder zurück Richtung Süden, und an der lieblichen Küste von Blekinge und Skåne entlang.
Das schöne Wetter hat sich dann auch leider sehr zurückgezogen, aber sich noch mit einem richtig schönen Sonnenuntergang verabschiedet. Wir konnten den Sonnenuntergang fast direkt vom Bus aus verfolgen, weil wir auch an diesem Tag ein so wunderschönes Plätzchen gefunden hatten. Direkt am Meer!
Die letzten zwei Tage in Schweden war es nicht mehr ganz so warm und sonnig, dafür standen bei uns dann eher Städtchen und Shoppen im Mittelpunkt. Erst Kristianstad, Åhus und Ystad. Nebenbei lagen auf dem Weg auch noch einige schöne Nationalparks: Stenshuvuds und Kåseberga Ales stenar.
Am Abend bevor es für uns zurück auf die Fähre ging, war noch Familientreffen in der Nähe von Ystad. Bernhard, Conny, Kathi, Georg und Sofie starteten gerade ihren Schwedenurlaub, so das wir noch einen Abend gemeinsam auf einem Zeltplatz am Meer verbringen konnten.
Nach gut 12 Tagen sehr abwechslungsreichem Urlaub in Schweden ging es wieder zurück nach Unterhaching. Das es mir nach so viel Sonne und Wärme hier erstmal etwas kalt war, hab ich ja schon mal formuliert 
Zusammenfassend kann ich Südschweden wirklich als Reiseziel empfehlen. Das Meer ist schön, die Städtchen klein und süß, das Hinterland einsam, es gibt günstigen und guten Mittagstisch und die Lebensmittel (sofern man in der Einsamkeit einen Supermarkt findet) auch nicht teuer.
Alle Bilder gibts hier!