Seit zwei Tagen bin ich nun schon in Boston, an der Ostküste der USA. Während Haching, bzw, der Süden Deutschland schon anfängt unter wegen Sonne zu "seufzen", geht es in Boston kühl und feucht zu.
Die Ostküste wurde von einem schlimmen Sturm heimgesucht, der auch viel Regen mitbrachte. Im Fernsehen brachten sie halbstündlich Sturmwarnungen, und Berichte was der Sturm schon angerichtet hatte. Besonders berücksichtigt wurde bei den Berichten, wie das Wetter währende dem 111th Boston Marathon, und natürlich für das Baseball Spiel der Boston Red Sox wird. Heute ist ihr Patriots Day, (ein State holiday), der mit Sporthighlights abgerundet wird.
Aber der Reihe nach:
Ich hatte mal wieder die Möglichkeit wegen einer Firmenveranstaltung
in die USA zu reisen, und auch die Zeit wieder die Stadt vorab ein bisschen zu erkunden.
Samstag Abend sind wir bei kühlen 10 Grad Celsius in Boston gelandet, aber es war noch trocken. Um dem Jetlag ein bisschen zu entkommen, sind wir gleich noch ein bisschen durch die Stadt gestapft. Es ist für mich jedesmal wieder faszinierend, in amerikanischen Großstädten die Skyline mit den richtigen Wolkenkratzer zu sehen. Ich steht unten, verrenke mir den Kopf, um hinterher das Gefühl zu haben, man ist einfach nur ein kleiner Winzling auf dieser Welt. Fremde Städte bieten Abends immer wunderbare fremde Eindrücke. So hatte ich vorher noch nie einen Hummer H2 als Strech Limo gesehen (rechtes Bild)
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Der Sonntag stand dann voll und ganz im Zeichen des Boston Freedom Trail. Aber leider unter äußerst widrigen Umständen. Es regnete, nein phasenweise schüttet es richtig von oben, von der Seite windetet es so stark, das der Regenschirm mehrfach kurz vorm Bersten war, und von unten drang das Wasser in die Schuhe, weil die Pfützen zu Seen anwuchsen und man kaum ausweichen konnte. Ich wollte was sehen, und so hab ich diese widrigen Umstände auf mich genommen, denn für meinen zweiten freien Tag (Montag) war die Vorhersage nicht wirklich besser.
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Der Freedom Trail in Boston führt einen quer durch die Stadt, um die wichtigsten Punkte zu sehen. Das schöne, der Trail ist mit einer roten Linie am Boden markiert, und so kann an ihn kaum verfehlen. Ich besichtigte dabei das Paul Revere Museum sowie die USS Constitution samt Museum. Erster ist ein Volksheld, weil er die Anführer der Unabhängigkeitsbewegung vor dem Anmarsch der Engländern warnte. Die USS Constitution ist ein uraltes Kriegsschiff, welches um 1800 das Flagship der US Navy war. Das Schiff war wirklich beeindruckend renoviert, und in meinem Kopf liefen gleich ein paar Szenen aus alten Filmen ab, und ich fühlt mich mittendrin ...
Leider konnte ich keine Aufnahmen mehr unter Deck machen, denn die Kamera beschloß das es ihr nun zu feucht ist, und hat das Objektiv nicht mehr rausgefahren.
Zum Glück hat
sie es sich über nacht anders überlegt, so konnte ich den morgendlichen Spaziergang durch South End und Back Bay auch mit Bildern festhalten. Das hat sich rentiert, denn hier stehen mit dem J. Hancock Tower und Prudential Tower die großen Tower der Stadt, aber auch der Marathon Endete hier. Als erstes kamen einige Handicapped People mit ihren Rollstühlen auf die Zielgerade eingebogen.
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Nach etwas weiterem erkunden der Gegend, hatte wir dann wirklich das Glück, dass die Spitzengruppe der Frauen kurz vor Abschluss der 26.2 Meilen war und so standen wir vielleicht 200 Fuß vor der Ziellinie und harten der Dinge. Durch die auch heute noch sehr widrigen Bedingungen, brauchten auch die Spitzenläufer deutlich länger als sonst. Wir verfolgten die Spitzengruppe auf einer riesigen Leinwand, und auf einmal brauste am Anfang der Zielgerade Jubel und Applaus auf. Die erste Spitzenläuferin, die Russin Lidija Grigorjewa bog auf die letzten Yards ein. Als erstes kamen die Begleitfahrzeuge und das Kamerateam und auf einmal flitzte ein lächelndes, aber doch auch schmerzverzehrtes Gesicht an mir vorbei. Ich würde mal schätzen, das die jetzt immer noch schneller läuft, als wenn ich zum Joggen geh.
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Es war wirklich beeindruckend, so nah dran sein zu dürfen. Und noch bevor die vierte Läuferin, die Vorjahressiegerin das Ziel erreichte, streckte die erschöpfte Siegerin den Pokal in die Höhe. Beim weiteren Rundgang durch Boston erspähten wir den riesigen "Backstage"-Bereich, mit zig Schulbussen als Kleider-Lager für die Läufer.
So, das war dann bis jetzt mein kurzer Ausflug nach Boston. Ab morgen werde ich die Tage in dem neuen Boston Convention Center verbringen. Mein Eindruck von Boston: eine schöne Stadt, die Alt und Neu gut vereint hat, jedoch am Wetter müssen sie noch nachhaltig arbeiten.
Noch viele mehr Bilder hab ich in meiner
Galerie abgelegt.
Boston Skylinebin wieder zurück aus dem schönen Boston. Habe die letzten zwei Tage nicht nur faul die Sonne genossen, sondern auch die Galerie mit weiteren Bildern ubgedatet. Enjoy it ...
Aufgenommen: Apr 21, 21:40