auch heuer hat es mich zu einem der schönsten Festivals in Oberland verschlagen. Zum Murnauer kultURKNALL!
Wie auch schon die letzten Male, wurde viel Wert auf Details gelegt. Das Festival-Gelände, der Seidl-Park in Murnau, wurde sehr kreativ in mehrere Bereiche aufgeteilt. Die Bühne wurde fast schon Theatron artig am unteren Ende einer Lichtung aufgestellt. Das restliche Gelände wurde wieder mit vielen Ständen (Verkaufs- und Info Stände) angereichert. Beim Kinderprogramm gab es noch eine eigene Bühne, eine Wasserrutsche, Kreativ-Werkstatt und sogar eine Pony-Gelände.
Die Wege wurde nicht nur mit bunten Flaggen und Scheinwerfer illuminiert, sondern es wurde auch immer wieder auf Emanuel von Seidl eingegangen. Architekt Seidl (der eher unbekanntere Bruder von Gabriel von Seidl) bewies nicht nur bei der Gestaltung des Tierpark Hellabrunns seine Begabung für die Gestaltung von Natur, sondern auch in seinem selber genutzten Wohnhaus mit Park in Murnau. Dieses Vermächtnis steht nun den Bürgern offen und wurde diesmal farbenfroh für den kultURKNALL genutzt.
Das Musikalische Programm am Samstag war ebenso farbenfroh, von lokalen Newcomern, über die Brit-Popper Atomic aus dem Bayrischen Wald hin zu Roman Fischer Augsburg Indie-Gitarrenpop. Um ein bisschen Abwechslung für das bunt gemischte Publikum rein zubringen, gab es Musik-Kabarett mit "Zinner tanzt". Mir war Stephan Zinner vorher nicht bekannt, aber es hatte richtig Spaß gemacht ihm zu lauschen.
Es war ein schöner Tag, auch für den guten Zweck.